Batteriepack-Innenwiderstand | BatteryPackCalc
Innenwiderstand, Spannungsabfall und Leistungsverlust berechnen.
Verwendung des Innenwiderstand-Rechners
Geben Sie die Reihenzahl (S), die Parallelzahl (P) und den Innenwiderstand einer Zelle in Milliohm ein — nehmen Sie den DC-Wert aus dem Zellen-Datenblatt oder einer IR-Meter-Messung. Fügen Sie dann den Laststrom und die Nennspannung Ihres Packs hinzu. Der Widerstand summiert sich entlang einer Reihenschaltung und verteilt sich auf die Parallelgruppen: Der Packwert beträgt S × R_Zelle ÷ P — eine längere Kette erhöht ihn, jede zusätzliche Parallelgruppe teilt ihn.
Mit dem Standardlayout 13S4P und 20-mΩ-Zellen ergibt sich ein Packwiderstand von 13 × 20 ÷ 4 = 65 mΩ. Bei 40 A durch 65 mΩ fällt 40 × 0,065 = 2,6 V ab, sodass ein nominell 48,1-V-Pack unter dieser Last nur noch etwa 45,5 V an den Klemmen zeigt. Das Ergebnisfenster listet alle vier abgeleiteten Größen — Packwiderstand, Spannungsabfall, Spannung unter Last und innerer Leistungsverlust — auf einen Blick.
Der innere Leistungsverlust folgt I²R: Dasselbe 40-A-Beispiel dissipiert 40² × 0,065 = 104 W als Wärme im Pack statt am Motor. Starker Spannungsabfall lässt auch den BMS-Unterspannungsschutz früher auslösen, als die verbleibende Kapazität es erwarten ließe — sichtbar als reduzierte Reichweite bei starkem Beschleunigen. Beachten Sie, dass der Zellwiderstand kein fester Wert ist: Er steigt mit Alterung und Kälte. Es lohnt sich daher, die Rechnung mit einem gemessenen IR-Wert neu durchzuführen, anstatt nur den Neuzellenwert aus dem Datenblatt zu verwenden.
- Reihe (S)
- Parallel (P)
- Zell-Innenwiderstand
- Laststrom
- Pack-Nennspannung
- Pack-Widerstand
- Spannungsabfall
- Spannung unter Last
- Innerer Leistungsverlust
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