Batterie C-Raten-Rechner | BatteryPackCalc

Maximalen Entladestrom und Leistung berechnen.

Verwendung des C-Rate-Rechners

Geben Sie die auf dem Zelldatenblatt angegebene kontinuierliche C-Rate, die Einzelzellenkapazität in Amperestunden sowie Ihre Reihen- (S) und Parallelzahl (P) ein; die Pack-Nennspannung wird automatisch aus S × der voreingestellten Zellspannung abgeleitet, lässt sich aber für einen benutzerdefinierten Aufbau überschreiben. Die C-Rate ist ein Vielfaches der Kapazität, also ist der maximale Zellstrom C-Rate × Zellkapazität. Mit der Standard-5C-Rate an einer 3,5-Ah-Zelle kann jede Zelle 5 × 3,5 = 17,5 A kontinuierlich liefern, und dieser Wert ist die Grundlage für jede weitere Zahl, die das Tool meldet.

Der Pack-Strom skaliert mit den Parallelgruppen, weil sich jede parallele Zelle die Last teilt: der maximale Pack-Strom ist P × maximaler Zellstrom. Für das Standard-13S4P-Layout sind das 4 × 17,5 = 70 A. Die Maximalleistung folgt dann aus Pack-Nennspannung × Pack-Strom — ein 48,1-V-Nennpack, der 70 A liefert, schafft 48,1 × 70 ≈ 3.367 W. Der Rechner gibt auch an, wie lange der Pack bei dieser Rate halten würde: die Entladezeit in Stunden ist 1 ÷ C-Rate, sodass ein 5C-Strom den Pack in 0,2 Stunden leert, was 60 ÷ 5 = 12 Minuten entspricht.

Dies sind absolute Obergrenzen, keine Betriebsziele. Eine dauerhafte Entladung nahe der Nenn-C-Rate erzeugt Wärme (siehe Zellwärme-Rechner) und beschleunigt die Alterung; legen Sie daher Ihre Dauerlast mindestens 20 Prozent unter dem Nennlimit aus und reservieren Sie die volle C-Rate für kurze Spitzen. Beachten Sie den Unterschied zwischen Dauer- und Spitzenwerten auf dem Datenblatt — eine mit 5C dauerhaft angegebene Zelle erlaubt vielleicht 10C für einige Sekunden — und denken Sie daran, dass die reale Kapazität in der Kälte und mit zunehmendem Alter sinkt, was den tatsächlichen Strom, den ein müder Pack liefern kann, unter den Datenblattwert drückt.

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